Verguss von Leiterplatten kommt oft dann zum Einsatz, wenn die Herkömmliche Beschichtung nicht mehr ausreicht.

Verguss
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Was sollte bei 2 K Beschichtungsanlagen beachtet werden?

 

Handarbeitsplätze

Für 2K Materialien gibt es sowohl Handarbeitsplätze als auch vollautomatische Vergussanlagen. Handarbeitsplätze bestehen im Prinzip aus je einem Behälter für Härter und Basismaterial, einer Pumpe welche die beiden Materialien befördert und einer Mischanlage. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass es sich möglichst um eine Präzisionspumpe handelt, da nur so ein gleichbleibendes Beschichtungsergebnis erreicht werden kann. Weiter sollte darauf geachtet werden, dass das Basismaterial erst kurz vor dem Verguß mit dem Härter vermischt wird, da sonst die Materialien sehr schnell eintrocknen. Zusätzlich sollte die Anlage über eine Sicherung verfügen, so dass im Falle eines Eintrocknens nur ein kleiner Teil (z. B. eine Einwegspritze) ausgetauscht werden muss, um größere Schäden zu vermeiden. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist das Mischsystem. Hier sollte darauf geachtet werden, das ein gleichbleibendes Mischverhältnis erreicht wird (möglichst besser 2 %).

 

Teilautomaten

Für Mittel - bis Großserien gibt es spezielle X/Y/Z – Anlagen, welche über den PC, z. B. unter Windows, programmiert werden können. Sie bestehen im Wesentlichen aus zwei Teilen, einem X/Y/Z – System incl. PC und einer Vergussanlage für das 2 K Material. Nach Erstellen des Profils mit Steckern Poties, Anzeigeelementen usw., läuft der gesamte Beschichtungsvorgang vollautomatisch ab. Auch diese Anlagen müssen mit hoch präzisen Pumpen und Mischern ausgestattet sein. Die möglichen Beschichtungsdicken sollten sich im Rahmen von 1/10 mm bis 1 mm und darüber bewegen, um auch für Anwendungen z. B. aus der Elektrotechnik den geforderten Anforderungen zu entsprechen. Besonders bei Vollautomaten für große Serien sollte darauf geachtet werden, daß ein gleichbleibendes Beschichtungsergebnis auch unter unterschidlichen aüßeren Einflüssen, wie z. B. Temperaturschwankungen. Eine sinnvolle Erweiterung hierfür wäre ein Vorheizer, der das Material auf einer vorher definierten Temperatur hält. Eine Weitere Empfehlenswerte Option wäre ein Rührer, der ein Vorzeitiges Verklumpen des Beschichtungsmaterials verhindert.

 

Schlußbemerkung:

Zweikomponentige Lacke sind für viele Anwendungen zwingend notwendig, da sie eindeutige Vorteile gegenüber einkomponentigen Standardlacken besitzen. Die Temperaturbeständigkeit und vor allem die chemischen Eigenschaften sind weit besser als bei handelsüblichen einkomponentigen Materialien. Die höheren Kosten der Baugruppen machen sind im Hinblick auf hohe Garantieforderungen, kostspieligen Reperaturen oder dem Imageverlust bei sich häufenden Fehlfunktionen um ein vielfaches bezahlt.

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